~ PHYTOPLANKTON ~

( nannochloropsis salina )

... Planktonzuchtansätze ...

 

Geeignet zur Verfütterung an azooxanthellaten Korallen und anderen Filtrierern
wie z.B. Haarsterne, Seescheiden oder Schwämme,
Artemia Salina, Zooplankton u.s.w..
... Phytoplankton ... Zuchtansatz ...

 

Voraussetzung

Phytoplankton entsteht nicht von selbst. Sie benötigen einen lebenden Ansatz.
Auch von Trockenpräparaten oder Flüssigpräparaten die im Zoofachhandel erhältlich sind,
läst sich kein Phytoplankton mehr ziehen.
Hier handelt es sich um bereits abgestorbenes Plankton. Der Nährwert ist hier auch sehr minderwertig,
denn viele Vitamiene und wertvolle Spurenelemente die unsere Meeresbewohner benötigen,
sind in diesen Präparaten nicht mehr vorhanden.

... Live Marine Phytoplankton ...

 

Die Zucht ist völlig unkompliziert

Die Planktonzucht kostet jährlich nur ca. 10 Euro an Stromenergie.
Wenn Sie eine Kultur erhalten haben, schütten Sie den Ansatz in das dafür vorgesehene Gefäß
(Aquarium mit 20 Liter Fassungsvermögen oder einen Eimer)
und montieren darin einen Grobpeerligen Ausströmer.
Danach füllen Sie das Gefäß mit ca. 5 Liter frisch angerührten Meerwasser mit einer Dichte von 1,021 - 1,023 auf.
Dabei läst sich normales weiches bis mittelhartes Leitungswasser
oder auch Wasser aus der Osmoseanlage und Meersalz verwenden. Geben Sie einige Tropfen Nährstoff dazu.
Bei der Verwendung von PhytoSpezial K2 geben Sie bitte jeweils 1 Tropfen auf 2 Liter Meerwasser dazu.
Zum Abschluss wird noch eine Lichtquelle montiert, die 20 Stunden täglich brennen sollte.
... Zuchtansätze ... Es reicht wenn Sie sich eine Energiesparlampe mit 11 Watt Leistung zulegen.     
Das spart Geld und erfüllt seinen Zweck.
Nach ca. 4-5 Tagen sieht man schon wie sich das hellgrüne Wasser dunkelgrün färbt.
Jetzt können Sie wieder, wenn Sie wünschen, die Menge mit Meerwasser verdoppeln.
Fügen Sie danach wieder entsprechend Nährstoff zu.
Das Phytoplankton sollte niemals zu hell werden, sonst könnte es umkippen.
Düngen Sie spätestens nach, wenn von der Obersicht ins Becken das Plankton gelblich erscheint.
Am besten schon etwas früher, denn es sollte eigentlich immer dunkelgrün gehalten werden.
Sie werden auch als Anfänger schon nach wenigen Wochen genau wissen, wann das Plankton wieder Dünger braucht.
Es teilt sich bei Nährstoffmangel nicht mehr so schnell,
wird blasser, bleibt anfangs noch dunkel und wird danach immer heller.
In der Anfangszeit empfehle ich Ihnen ein Nitrattest-Reagenz zu benutzen.
Später brauchen Sie das nicht mehr.
Empfohlen wird Sera NO3 Test, denn hiermit wird wie erwünscht der gesamte Stickstoffgehalt gemessen.
Verwenden Sie bitte keine Nitrat-Teststreifen o.ä., denn sie erwiesen sich für diese Messungen als ungeeignet.
Der optimale Nitratwert bzw. der Gesamtstickstoffwert liegt bei 40mg/l - 100mg/l
und sollte 10mg/l nicht dauerhaft unterschreiten.
Wenn der Starterdünger verbraucht ist,
düngen Sie mit einigen Tropfen handelsüblichen stickstoffreichen Blumendünger (z.B. Compo Grünpflanzendünger)
oder besser noch mit Phytoplanktondünger (z.B. PhytoSpezial K2) nach.
... Coralline ... Algae ... Coral Food ...

 

Zur Pflege der Kultur ist nur ein sehr geringer Zeitaufwand nötig

Sie müssen lediglich alle 8 Wochen das Gefäß gründlich reinigen,
dabei die Planktonkultur in einen Eimer schütten, Gefäß reinigen und die Kultur wieder zurückschütten.
Phytoplankton braucht zur optimalen Vermehrung Nährstoffe in Form von Stickstoffen, Phosphaten, Eisen u.a..
Das Phytoplankton benötigt davon nur sehr geringe Mengen.
Das optimale Verhältnis von Gesamtstickstoff zu Phosphat sollte 16:1 betragen.
Alternativ kann man hier ein Gemisch aus Blumendünger und Stickstoff-Einzelnährstoffdünger verwenden,
so dass sich ein Verhältnis von 16:1 ergibt.
... Korallennahrung ...

 

Beleuchtung

Es handelt sich um Einzellige Algen die wie alle Pflanzen zur optimalen Vermehrung Licht benötigen (Photosynthese).
Es reicht aus, über das Phytoplanktonbecken eine einfache Energiesparlampe von 11 Watt zu installieren.
Man sollte, um ein optimales Wachstum zu erzielen, die Lichtzufuhr 3-4 Stunden täglich abschalten.
Die Einzelligen Algen teilen sich dadurch besser.
... Korallenfutter ...

 

Hinweis

Wir raten grundsätzlich von Phytoplanktonansätze ab, die zu stark konzentriert angeboten werden.
Hier wird oft auf unnatürliche Vorkommensweise mit hohen Mengen Dünger angereichert.
Das Plankton wird dadurch anfälliger und muss erst mit hohen Mengen frisch angerührten Meerwasser verdünnt werden, bevor man es nach langer Wartezeit überhaupt verfüttern kann.
Sie können davon ausgehen, dass bei diesen Ansätzen enorme Ballastsalze entstehen.
Das sind die Nährsalze, die das Phytoplankton bei der Vermehrung nicht aufgenommen hat,
denn es sucht sich, wie es auch bei anderen Pflanzen der Fall ist,
bei hohem Nährstoffangebot zuerst das beste Nährstoffverhältnis heraus.
Übrig bleiben dann die nicht mehr verwertbaren sogenannten Ballastsalze.
Diese haben sich zwar nicht in ihrer chemischen Zusammensetzung verändert,
doch können diese nicht ohne die fehlenden Nährstoffe vom Phytoplankton aufgenommen werden
und gelangen somit bei der Verfütterung in ihrer Meerwasseranlage
als Schadstoffe für Ihre Meeresbewohner.

 

                             

 


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